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Otto Brunfels
Kreüterbuch contrafayt. - Angebunden: Herbarum imagines vivae (Egenolff 1535), 1534-1535.
Schätzpreis: € 10.000
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Otto Brunfels
Kreüterbuch contrafayt. - Angebunden: Herbarum imagines vivae (Egenolff 1535), 1534-1535.
Schätzpreis: € 10.000
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Altkoloriert

Otto Brunfels
Kreüterbuch contrafayt, vollkummen nach rechter warer beschreibung der alten leerer und ärtzt. Straßburg, H. Schott 1534. - In einem Band mit: Herbarum Imagines vivae . Der kreuter lebliche contrafaytung. Frankfurt, Chr. Egenolff 1535.

• Zwei Kräuterbücher in einem Band
• Frühe Volksausgaben
• Die anschaulichen Pflanzenholzschnitte tlw. nach dem Dürer-Schüer Hans Weiditz
• Vollständig und in schönem Altkolorit


I: Mit breiter kolorierter Holzschnitt-Titelbordüre, großer kolorierter Holzschnitt-Druckermarke und 194 kolorierten Pflanzenholzschnitten nach H. Weiditz. 16 Bll. (inkl. Titel), 213 röm. num. S., 1 Bl. - Index Aurel. 125.654. - VD 16, B 8504. - Stafleu/Cowan 856. - Nissen 259. - Schmidt, Schott 131. - Nicht im BM STC und bei Adams. - Erste kleine deutsche Volksausgabe des ersten wissenschaftlichen Kräuterbuches. Mit zahlreichen Erstbeschreibungen von Pflanzen. 116 der Holzschnitte stammen aus Rösslins Kräuterbuch von 1533. Dieser hatte aus den früher erschienenen Brunfels-Ausgaben bei Schott die Weiditz-Holzschnitte kopieren lassen. Die berühmten Holzschnitte des Dürer-Schülers Hans Weiditz gelten als die künstlerisch bedeutsamsten. "Brunfels, der den Text für das Wichtigste hielt und sich wenig um die Illustrationen kümmerte, konnte nicht ahnen, daß es gerade die Bilder waren, die das Buch noch wertvoller machten. Der Zeichner Hans Weiditz schuf nicht nur künstlerisch überragend schöne Abbildungen; der fast übersteigerte Naturalismus stellte zu dieser Zeit ein absolutes Novum dar" (Heilmann S. 184).
II: Mit Titelbordüre aus einzelnen Pflanzenholzschnitten und 225 altkolorierten Pflanzenholzschnitten. 40 num., 4 nn. Bll. - VD 16, H 2195. - Nissen 2344. - Benzing, Egenolff 79. - Erste Ausgabe des hübschen volkstümlichen Kräuterbuches. Die zweite Ausgabe 1536 wurde um einen zweiten Teil erweitert. Ohne Text, die Pflanzenholzschnitte meist zu mehreren pro Seite übersichtlich angeordnet und mit deutschem und lateinischem Namen versehen. Am Ende mit ausführlichem Index. "Es enthält nur Abbildungen von Pflanzen, ein Text fehlt vollständig, nur ein Register der Pflanzennamen wurde beigefügt. Es hat kurz nacheinander mehrere Auflagen erlebt und wird zur Pflanzenkenntnis im Volk nicht unwesentlich beigetragen haben; heutzutage aber ist es fast völlig verschwunden (Schmid, Alte Kräuterbücher, S. 24).

EINBAND: Späterer Pappband, Rücken aus Leinenstreifen. 4to. 18 : 14,5 cm. - ZUSTAND: Ca. 50 Kupfertafeln des 17.-18. Jhs. (tlw. kolor.) eingebunden. Leicht (finger-)fleckig (Herbarum stärker betroffen), im Kopfsteg vereinz. bis in den Kopftitel beschnitten, Bindung gelöst. Einband beschädigt.

Two rare German herbals in one volume. Early popular editions. With numerous botanical woodcuts partly after H. Weiditz, a pupil of Durer, in contemporary colors. Later cardboard binding with linen strip as spine (damaged). - Ca. 50 engr. plates (17th-18th cent., partly col.) bound in between. Slightly stained, the second work "Herbarum" stronger affected, upper margin trimmed occasionally into the captions, binding shaken.





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