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Hermann Hesse
Montagnola, 1931.
Aquarell
Schätzpreis: € 10.000
Montagnola
Hermann Hesse
Dorf in Tessiner Berglandschaft. Orig.-Aquarell über schwacher Bleistift-Zeichnung. Am unteren rechten Blattrand monogrammiert "H" und datiert "31". Rückseitig signiert "H. Hesse" und von anderer Hand bezeichnet "Montagnola". 1931. Auf festem Vélin-Papier. Blatt- und Bildgröße 20,5 : 26,5 cm.
• Farbkräftige Ansicht von Montagnola mit Berglandschaft im Hintergrund
• Im letzten Jahr in der Casa Camuzzi entstanden, danach schuf Hesse nur noch wenige großformatige Aquarelle
Hermann Hesse lebte bis 1931 in der Casa Camuzzi in Montagnola und hielt die Tessiner Landschaft in Tausenden von kleinformatigen Aquarellen fest. Im Sommer 1931 zog er zusammen mit seiner Frau Ninon in ein neues Haus (Casa Rossa) am Rande von Montagnola. Nach diesem Umzug verlor die Malerei an Bedeutung und die Gartenarbeit wurde zur Inspirationsquelle.
Das Aquarell zeigt eine Gruppe von Häusern zwischen verschiedenen Bäumen und Zypressen. Im Vordergrund führt ein Weg ins Bild während eine Bergkette es im Hintergrund abschließt. Die Häuser sind kompakt ineinander verschachtelt, Fenster und Türen wurden weggelassen. Es läßt sich nicht feststellen, welcher Ort es konkret ist, es könnte aber Certenago, ein Ortsteil von Montagnola, sein, in der Nähe der Kirche San Abbondio.
- PROVENIENZ: Beiliegend eine Notiz eines unbekannten Empfängers, daß er das Bild von Don Aquilino Mattei (1914-1995) erhalten hat, der von 1945 bis 1983 als Pfarrer der Kirche San Abbondio für die Dörfer Montagnola und Gentilino zuständig war. Hesse, der aktiv am Gemeindeleben teilnahm, erwarb 1960 eine Grabstätte auf dem Friedhof von San Abbondio, wo er beigesetzt werden wollte. Möglich also daß er oder seine Witwe das Aquarell dem Pfarrer geschenkt haben. Der unbekannte Empfänger verkaufte es später an die Galerie in Parma, deren Geschäftsführer Pianforini Federico die Echtheit 2016 bestätigte. Mit beiliegendem Echtheitszertifikat von Regina Bucher, Direktorin des Hermann Hesse Museums in Montagnola. - Seit 2016 in italienischem Privatbesitz.
Orig. watercolor over pencil drawing by Hermann Hesse. Monogrammed "H" and dated "31" at the lower left of illustration. Verso signed "H. Hesse" and inscribed "Montagnola". On strong vellum paper. Size of sheet and illustration 20.5 : 26.5 cm.
Hermann Hesse
Dorf in Tessiner Berglandschaft. Orig.-Aquarell über schwacher Bleistift-Zeichnung. Am unteren rechten Blattrand monogrammiert "H" und datiert "31". Rückseitig signiert "H. Hesse" und von anderer Hand bezeichnet "Montagnola". 1931. Auf festem Vélin-Papier. Blatt- und Bildgröße 20,5 : 26,5 cm.
• Farbkräftige Ansicht von Montagnola mit Berglandschaft im Hintergrund
• Im letzten Jahr in der Casa Camuzzi entstanden, danach schuf Hesse nur noch wenige großformatige Aquarelle
Hermann Hesse lebte bis 1931 in der Casa Camuzzi in Montagnola und hielt die Tessiner Landschaft in Tausenden von kleinformatigen Aquarellen fest. Im Sommer 1931 zog er zusammen mit seiner Frau Ninon in ein neues Haus (Casa Rossa) am Rande von Montagnola. Nach diesem Umzug verlor die Malerei an Bedeutung und die Gartenarbeit wurde zur Inspirationsquelle.
Das Aquarell zeigt eine Gruppe von Häusern zwischen verschiedenen Bäumen und Zypressen. Im Vordergrund führt ein Weg ins Bild während eine Bergkette es im Hintergrund abschließt. Die Häuser sind kompakt ineinander verschachtelt, Fenster und Türen wurden weggelassen. Es läßt sich nicht feststellen, welcher Ort es konkret ist, es könnte aber Certenago, ein Ortsteil von Montagnola, sein, in der Nähe der Kirche San Abbondio.
- PROVENIENZ: Beiliegend eine Notiz eines unbekannten Empfängers, daß er das Bild von Don Aquilino Mattei (1914-1995) erhalten hat, der von 1945 bis 1983 als Pfarrer der Kirche San Abbondio für die Dörfer Montagnola und Gentilino zuständig war. Hesse, der aktiv am Gemeindeleben teilnahm, erwarb 1960 eine Grabstätte auf dem Friedhof von San Abbondio, wo er beigesetzt werden wollte. Möglich also daß er oder seine Witwe das Aquarell dem Pfarrer geschenkt haben. Der unbekannte Empfänger verkaufte es später an die Galerie in Parma, deren Geschäftsführer Pianforini Federico die Echtheit 2016 bestätigte. Mit beiliegendem Echtheitszertifikat von Regina Bucher, Direktorin des Hermann Hesse Museums in Montagnola. - Seit 2016 in italienischem Privatbesitz.
Orig. watercolor over pencil drawing by Hermann Hesse. Monogrammed "H" and dated "31" at the lower left of illustration. Verso signed "H. Hesse" and inscribed "Montagnola". On strong vellum paper. Size of sheet and illustration 20.5 : 26.5 cm.
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Hermann Hesse "Montagnola"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 34 % Aufgeld.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 34 %, Teilbeträge über € 200.000 29 % Aufgeld.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 27 %.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 27%, Teilbeträge über € 200.000 22 % Aufgeld.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 34 % Aufgeld.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 34 %, Teilbeträge über € 200.000 29 % Aufgeld.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
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Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
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