Braun-Hogenberg - Civitates orbis terrarum. 6 Teile in 2 Bänden


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Braun-Hogenberg
Civitates orbis terrarum. 6 Teile in 2 Bänden, um 1635-1638.
Schätzpreis: € 80.000
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Braun-Hogenberg
Civitates orbis terrarum. 6 Teile in 2 Bänden, um 1635-1638.
Schätzpreis: € 80.000
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Jahrhundertprojekt

Georg Braun und Franz Hogenberg
Civitates orbis terrarum und Urbium praecipuarum. 6 Bände in 2. Köln, (Bd. III-V: Petrus von Brachel, Bd. VI: Anton Hierat Jr.) um 1635-1638.

• Erstes systematisches Städtebuch der Weltgeschichte
• Standardwerk der Topographie
• Unbekannte späte Ausgabe
• Die Kupfer in kräftigen Abdrucken


"One of the greatest books of the world" (Ronald V. Tooley)

Umfassendes und beeindruckendes Ansichtenwerk des 16. Jahrhunderts. Sehr seltenes Exemplar mit allen Kupfertafeln; die Tafeln in überwiegend kräftigen Abdrucken, bemerkenswert für eine späte Ausgabe des Städteatlas. - Ein Standardwerk der Topographie, das neue Maßstäbe setzte. Beeinflußt durch Münsters Kosmographie, aber auch in Format und Layout durch Ortelius' Theatrum orbis terrarum angeregt, wirkt es mehr als hundert Jahre lang als Vorbild und reichhaltige Fundgrube für Vorlagen. Sein Initiator und Verleger, der Kölner Theologe Georg Braun (1541-1622) war der einzige des ursprünglichen Teams, der das Erscheinen des sechsten Bandes noch erlebte. Der Kupferstecher und Radierer Franz Hogenberg (1535-1590) sowie sein Landsmann Simon van den Neuwel waren im wesentlichen die Schöpfer der Tafeln (vgl. Fauser I, XXXIV). Zunächst in lateinischer Sprache erschienen, wurde das erfolgreiche Werk auch ins Deutsche und Französische übersetzt und erlebte jeweils mehrere Auflagen. Das Städtebuch von Braun und Hogenberg ist mit allen Bänden und so vollständig wie hier sehr selten. - Späte lateinische Ausgabe um 1635-1638, jeder Band bis auf Band V in Details mit Abweichungen von den bei Van der Krogt, The Town Atlases , beschriebenen letzten lateinischen Ausgaben, am signifikantesten in Bd. II: Die Lagenbezeichnung des Vortextes folgt sowohl den Ausgaben 1623 als auch 1640, die Ansicht von Basel weist jedoch noch den Plattenbruch auf und ist nicht, wie bei Van der Krogt für die Ausgabe 1640 beschrieben, durch eine neugestochene, von M. Merian signierte Version ersetzt. Ferner in Bd. III, in dem die vier Gedichte im Vortextes anders gesetzt sind als bei Van der Krogt angegeben.

EINBAND: Goldgeprägte Pergamentbände der Zeit mit gepunztem Goldschnitt. 44,5 : 33 cm. - ILLUSTRATION: Mit 6 gestochenen Titeln und 363 doppelblattgroßen Kupfertafeln mit über 500 Ansichten. - ZUSTAND: Bd. III überwieg. etw. gebräunt, im übrigen tlw. leicht fleckig und vereinz. gebräunt, die Ansicht von Seravalle mit restauriertem Durchriß, das große Faltpanorama von Antwerpen unten mit Falzriß (ca. 15 cm), 1 vord. Innengelenk nahezu gelöst. Ansonsten gut erhaltenes Exemplar. - PROVENIENZ: Mit gestochenem Wappenexlibris.

LITERATUR: Vgl. Van der Krogt, Town Atlases 41:1.1 bis 41:1.6.

Very rare copy with all copperplate views. The earliest systematic city atlas. A landmark project and standard work in topography. Hitherto unknown late edition ca. 1635-1638, but with the views in strong imprints which is unusual for the late editions of this famous town atlas. 6 in 2 volumes. With 6 illlustrated engr. title pages and 363 plates with more than 500 views. Contemp. vellum bindings with gilt decoration and gilt edges. - Vol. III mostly somewhat tanned, the rest of the work partly only slightly stained and only occasionally tanned, the view of Seravalle torn and restored, the large folding panorama of Antwerp in lower margin with split (ca. 15 cm) to fold, 1 front inner hinge nearly broken. Otherwise overall well-preserved copy. - Engraved armorial bookplate.





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